Meine Themen

Wirtschaft als Erste Philosophie?

Das ökonomische Denken hat sich durch seine radikal einfache Entscheidungslogik nahtlos mit unserem alltäglichen Denken verbunden. Doch wenn aus dem Instrument der Ökonomie eine »Erste Philosophie« wird, gefährdet das System den Menschen. – Eine detaillierte Beschreibung gibt es hier. Und das Buch gibt es überall, wo es Bücher gibt oder hier direkt beim Verlag.

Eine Religion für Erwachsene

Kann es sein, dass wir die Religion verloren haben, weil die Religion eine Botschaft für die Armen und Schwachen ist und wir uns reich und stark wähnen? Die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod war ja immer auch die Hoffnung auf ein besseres Leben. Können wir uns das überhaupt noch vorstellen?

Doch die Bibel enthält auch Botschaften für die Reichen. Während der beiden kirchlichen Fastenzeiten vor Weihnachten und vor Ostern verfasse ich jede Woche eine Predigt und gehe der Frage nach, was wir aus biblischem Denken lernen könnten. Hier für den Empfang per Mail anmelden.

Menschsein im KI-Zeitalter

Maschinen sind stärker und schneller als wir. Lange schon rechnen sie besser und spielen besser Schach. Doch seit sie scheinbar mit uns sprechen, herrscht helle Aufregung. Manche erwarten gar die Ablösung oder Ausrottung des Menschen durch eine Super-Intelligenz.

Die Ideen sind alles andere als neu. Sie setzen darauf, dass wir vergessen, dass sich menschliches Leben und Zusammenleben nicht in Denken und Reden erschöpft.

Hier geht es zu einem Beitrag in der Wirtschaftswoche, der einige Punkte adressiert.

Verantwortung im Management

»Wirtschaftsethik« ist für die an Niklas Luhmann geschulten Philosophen ein schwieriger Begriff. Wie die englische Küche sei sie, sie müsse verbergen, dass es sie gar nicht gebe. Nun wird man die Verantwortung in Führungspositionen dennoch nicht los. Wie man jenseits bunter CSR-Prospekte darüber nachdenken kann, dazu halte ich regelmäßig an der Universität Mannheim im Master of Management eine Vorlesung. Nähere Informationen hier.

Zur Fakultät für Betriebswirtschaft an der Universität Mannheim.

Verlieren wir die Zukunft?

Unsere Gesellschaft wird alt. Die zu erwartende Lebenszeit der Gesellschaft als solcher geht zurück. Das ist weltgeschichtlich ein Novum. Bislang nahm durch die Zunahme der Bevölkerung sowie der individuellen Lebenserwartung die Gesamtlebenserwartung zu. Seit den frühen 2000er Jahren ist das in Deutschland nicht mehr so. Die Gesamtlebenserwartung nimmt ab.

Dieser Verlust der Zukunft spiegelt sich in einer alternden Infrastruktur: Straßen, Brücken, Schienen, Schulen und auch Privathäuser sind in die Jahre gekommen und müssen fortan konstant repariert werden. Beides verändert das Bewusstsein der Gesellschaft. Sie läuft Gefahr, ihre Zukunft zu verlieren.